Ein denkwürdiger Tag heute… Am 17. Juni 2014 kam er auf leisen Sohlen, mein Zusammenbruch… Hart gearbeitet 25 Jahre und 2 Jahre massives Mobbing und Bossing ertragen sagte meine Seele zu meinem Körper: „Mach du mal, auf mich hört sie nicht…“

Und so versagte mir mein Körper seine Dienste. Es ging gar nichts mehr. Kaffee kochen (den ich damals noch getrunken habe) in Zeitlupe, Zähne putzen abends um 18:00 Uhr – vorher konnte ich mich dazu nicht aufraffen, zwei Monate Sofa liegen und ausruhen. Dann geht es wieder, dachte ich. Doch es ging nicht…

Meine Kraft kam nicht zurück.

All die unsäglich schweren Erlebnisse, vernichtende Kritik für 120 % super Arbeitsergebnisse, Arbeitseinsatz wie sonst niemand in der Firma, arbeiten bis 22:00 Uhr und die anderen gingen um 17:30 nach Hause, die Elisabeth blieb. Und machte ihre Arbeit.

Wie schlecht es mir damals ging und wie sehr mich das meine ganze Energie kostete, dieses destruktive Verhalten auszuhalten, habe ich überhaupt nicht wahrgenommen. Es war mir nicht bewusst. Ich wusste nicht, dass ich am Ende war.

 

Meine Gefühle verdrängt

Vor 8 Wochen stand ich vor der Tür des Bürogebäudes, wo ich zuletzt als Angestellte gearbeitet habe. Ich wollte rein, doch die Türen waren schon zu, es war 19:00 Uhr. Und als ich so dastand vor diesem Gebäude, … , … , … , selbst jetzt kommen mir die Tränen, wenn ich daran denke, habe ich diese Schwere und Verzweiflung gefühlt, die ich vor 8 Jahren nicht fühlen konnte. Mir sind fast die Knie eingesackt.

All diese verdrängten Emotionen, die ich damals nicht wahrnehmen konnte, jetzt fühle ich sie. Ich hatte meine Gefühle nicht zugelassen, es war zu schmerzhaft. Verurteilt werden für nichts, niedrig gemacht für herausragende Ergebnisse, untragbare Vorwürfe für Dinge, die ich nicht getan hatte. Und die Krönung war, dass die Personalverantwortliche versucht hat, mich körperlich in mein Büro zu drängen und mir offensichtlich etwas ihr Wichtiges sagen wollte. An dem Tag war ich noch mal im Büro und mir wurde ganz plötzlich die Kündigung in einem offenen Umschlag überreicht ohne Kommentar.

Ein ganzes Jahr krank. Wie war ich dort gelandet?

 

Der Weg aus dem Burn Out

Mein Gehirn ging auf Zeitlupe, was mich am allermeisten erschrocken hat. Und ich war nicht in der Lage, irgendetwas zu tun.

Nach zwei Monaten war mir trotz allem irgendwie klar, dass ich alleine da nicht rauskomme. Und ich entschied mich für eine kognitive Verhaltenstherapie.

Es war ein schmerzhafter Weg, das schwerste Jahr meines Lebens. Ich habe fast ein ganzes Jahr geweint. All die Traurigkeit, Trauer, Angst, Verzweiflung, die ich mir nie erlaubt hatte zu fühlen, traten jetzt zutage und wollten raus.

Und dann kamen sie zutage, all meine unbewussten Glaubenssätze, die mich in diese ausweglose Situation manövriert hatten:

* Ich bin nicht gut genug.
* Was ich anfange, muss ich auf fertig machen.
* 150 %ige Erledigung meiner Aufgaben ist für mich selbstverständlich.
* Je mehr ich leiste, um so besser.
* Für mich ist es selbstverständlich, mehr zu tun als erwartet.
* Wenn ich nicht kritisiert werde, ist das schon Lob genug.

Ich könnte jetzt hier noch 100 und mehr limitierende Glaubenssätze aufschreiben, die mich damals unbewusst gesteuert und in diesen Burn Out geführt haben. Ein ganzes Jahr krank. Ein ganzes Jahr der Aufarbeitung meiner vergangenen 53 Lebensjahre und darüber hinaus.

Vererbte Glaubenssätze und Traumata meines Vaters, meiner Mutter, meines Onkels aufgearbeitet.

Eines wusste ich damals ganz klar: Ich will nicht nur gesund werden, ich will Heilung. Und die habe ich erlebt. Ich habe alles und alles innen aufgeräumt, was ich finden konnte.

 

Die größte Transformation brachte mir das Transformieren meiner Glaubenssätze

Dieser Tag vor 8 Jahren war der Beginn meiner Transformation. Dieser Zusammenbruch ermöglichte mir, hinzuschauen, aufzuarbeiten, meine Vergangenheit loszulassen, in der Gegenwart anzukommen und aktiv meine Zukunft ganz neu zu gestalten.

Neue Ausbildung zum zertifizierten Coach und Start in mein Freiberuflerinnen-Sein im September 2016. Es war die größte Transformation in meinem Leben. Und ich bin sooooo dankbar dafür.

Noch heute danke ich meinem Therapeuten, bei dem ich das erste Mal erlebt habe, dass ich gut genug bin, dass ich so wie ich bin, gut bin, dass ich genau richtig bin, so wie ich jetzt bin. Ich habe das erste Mal bedingungslose Akzeptanz erlebt. Und die lebe ich heute selbst.

Ich habe aufgehört, zu verurteilen. Ich habe aufgehört, zu bewerten. Ich habe mit 53 gelernt, mich selbst zu lieben und bedingungslos zu akzeptieren, wie ich bin. Ich bin eine gute Frau. Ich bin ein wundervoller Mensch.

 

Meine Berufung leben – Transformiere Deine Glaubenssätze

Heute lebe ich meine Berufung und zeige anderen Menschen, wie sie sich aus ihren limitierenden Glaubenssätze befreien, ihre Vergangenheit loslassen und vollkommen bei sich selbst ankommen im Hier und Jetzt, damit auch sie erfüllt ihre Berufung leben können.

Unsere Narben zeigen, was wir erlebt haben. Und sie zeigen, wo wir heute am stärksten sind, weil wir es geschafft haben. Wir haben uns geheilt. Das ist der lohnendste Weg überhaupt, deine Selbstheilung. Er eröffnet dir den glücklichsten Weg in die Zukunft.

Willst du echte Veränderung in deinem Leben? Willst du wieder Selbstbestimmung und die Vergangenheit loslassen? Willst du dich heilen? Dann hol dir jetzt deinen Mini-Kurs „So Transformierst Du Deine Glaubenssätze“ und beginne deine Transformation noch heute.

Ich freue mich auf dich.

Von Herzen alles Liebe, Elisabeth

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